#2 Muse

Flirtende
Farne

Flirtende
Farne

Flirtende
Farne

Der Farn war eine Muse des Viktorianischen Zeitalters. Und wir haben gute Nachrichten: Die Leidenschaft für Farne, die „fern craze” ist wieder da.

Damen- federn

Fakten &
Farne

Varia

Wie
ein Vogel

Farn-
Mania

Federleicht

Federleicht

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Damenfedern

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Botanische Experten enthüllten, dass der Psychiater Sigmund Freud (1856-1939) an Pteridophobia litt, einer morbiden Furcht for Farnen („pteris“ ist das griechische Wort für Farn, „pteron“ bedeutet Feder). Ziemlich schade – wenn er nur hätte sehen können, wie verzückt die Damen von diesen fedrigen Wedeln sind...

Styling: Lidewij Smeur (www.lidewijsmeur.nl), Fotografie: Sanne van Rozendaal (www.szanne.com).

#2 Muse

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„Farne werden noch dann wachsen, wenn die blühenden Pflanzen verschwunden sind.” - Francis George Heath (1876)

Gute
Art

Das Schicksal des Farns hat sich gewandelt. Wie in den Tagen des Viktorianischen Zeitalters gelten sie heute als „guter Geschmack”. Auch wir sind verrückt danach.

Styling: Petra de Valk Konzept Design + Styling. Fotografie: Tjitske Photography. Farne von raadscheldersvarens.nl.

„Farne werden noch dann wachsen, wenn die blühenden Pflanzen verschwunden sind.” - Francis George Heath (1876)

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Wie
ein Vogel

Ist es ein Vogel? Ein Mensch? Oder ein Farn? Fotografin Tjitske van Leeuwen zeigt eine befremdliche Märchenwelt.

Styling: Petra de Valk Konzept Design + Styling. Fotografie: Tjitske Photography + Motion vertreten durch Paige, Unit (www.unit.nl). Video: Video und Bild, Wings, nach einer Idee von Studio H, Tilly Hazenberg. Die Farnwedel wurden zur Verfügung gestellt von: Farngärtnerei Raadschelders, De Kwakel (www.raadscheldersvarens.nl).

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Flirtende
Farne

Es hat eine fast magische Anziehung, einem Farn dabei zuzusehen, wie sich der kleine braune Knoten der Farnknospe entrollt und sich die zarten, grünen Fiederblätter entfalten, wenn sie etwas näher zum Sonnenlicht gelangen. Sofort beginnen sie auf raffinierte Art und Weise mit den warmen Strahlen des Sonnenlichts zu flirten...

Farn-Mania

Der Farn wurde so oft als Muse angesehen, dass eine ganze Bewegung in den 1860er Jahren des Viktorianischen Zeitalters nach ihm benannt wurde: die „Fern Craze“, das „Farn-Fieber“. In dieser Zeit riskierten die so genannten Pteridomaniacs Leib und Leben bei der Suche nach exotischen neuen Arten auf Felswänden in Arizona oder in den Sümpfen Neuseelands. In einer Art Massenhysterie fielen die Farn-Anhänger über die unterschiedlichen und exotischen Farne her. Farnmotive waren überall zu sehen: auf Glas, Porzellan, Vorhängen und Tapeten, im Kunsthandwerk, auf dekorativen Kacheln und sogar als Elemente von schmiedeeisernen Stühlen und Bänken für den Garten. Die Farn-Motive waren zum ersten Mal auf der Weltausstellung 1862 zu sehen und blieben populär. Sie waren sogar „als Symbol für die erbaulichen Jagdzüge“ zu Beginn des Jahrhunderts beliebt. Keine Pflanze, die man unterschätzen sollte.

Text von Angel Trinidad. Illustration von Ilona Gerretsen Barata.

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Studio Maarten Kolk & Guus Kusters

Das Studio Maarten Kolk & Guus Kusters zeigt seine Arbeiten unter anderem bei Sotheby’s London. Maarten Kolk und Guus Kusters haben einen Cum laude-Abschluss der Design Academy Eindhoven. Gemeinsam entwickeln sie eigenständige Projekte und arbeiten als Ausstellungsgestalter und Kuratoren. Die Poesie, die sie in der Natur finden, ist die Basis ihrer Arbeit.

Eleganter Tänzer im Wind

„Die einzelnen Wedel eines Farns sind wirklich verblüffend, sie ziehen unsere Aufmerksamkeit sofort auf sich. Jeder Zweig ist einzigartig und atmet Eleganz.” Müssen wir mehr sagen? Genießen Sie diese grünen Tänzer vom Studio Maarten Kolk & Guus Kusters.

Konzept and Fotografie: Maarten Kolk und Guus Kusters

Studio Maarten Kolk & Guus Kusters

Das Studio Maarten Kolk & Guus Kusters zeigt seine Arbeiten unter anderem bei Sotheby’s London. Maarten Kolk und Guus Kusters haben einen Cum laude-Abschluss der Design Academy Eindhoven. Gemeinsam entwickeln sie eigenständige Projekte und arbeiten als Ausstellungsgestalter und Kuratoren. Die Poesie, die sie in der Natur finden, ist die Basis ihrer Arbeit.