#2 die Zusammenkunft

Die Schönheit eines Dinners
in der Natur

Eva Kosmas Flores lebt in einer romantischen, stimmungsvollen Welt in Portland in Oregon, umgeben von majestätischen, immergrünen Wäldern, den dort großzügig wachsenden Pflanzen, dem Grün und dem Gemüse, das sie in ihrem Garten anbaut. Als Begründerin und Inhaberin von adventuresincooking.com shootet und stylt sie wunderschöne Food-Fotos und entwickelt darüber hinaus noch einzigartige Rezepte. Sie erzählt uns von ihren Träumen, den Kindheitserinnerungen, dem wunderbaren Gefühl, am Abend in der freien Natur zu speisen und von einem ganz besonderen Pfennigbaum_______.

‘Ich liebe Farne, weil sie hier in Oregon wie verrückt wachsen und sie die allerschönsten Grünschattierungen haben_______.’

Was heißt eine Zusammenkunft, ein „Gathering“ für Dich?

„Für mich bedeutet ein Gathering, eine angenehme Gesellschaft für ein gutes Essen zusammenzubringen. Ich finde es toll, mein Essen mit Menschen zu teilen und ihre Reaktionen zu sehen, wenn sie es wirklich genießen und als etwas Besonderes würdigen. Zu wissen, dass ich in der Lage bin, ihnen mit meinem Essen Freude zu bereiten, macht mich unglaublich glücklich und lässt mich erfüllt sein, von dem was ich tue.”

Wann hat Deine Leidenschaft für das Kochen, die Freude daran, Menschen einzuladen und Deine Liebe zur Natur begonnen?

“Meine Eltern hatten über 30 Jahre lang ein griechisches Feinkostgeschäft hier in Portland, Oregon. Beide sind wunderbare Köche und meine Mutter hat von Anfang an für uns mittags und abends gekocht. Ich durfte mir einen Hocker holen und ihr dabei helfen, im Topf zu rühren und Gewürze hinzuzugeben, als ich noch zu klein war, um an den Herd heranzureichen. Meine Eltern hatten auch einen großen Gemüsegarten und in den Sommermonaten haben wir unser eigenes Gemüse angebaut. Dass das Essen direkt vom Feld auf den Tisch kam, war für uns ganz normal. Ich habe es immer geliebt, im Garten zu helfen und ich war ständig überrascht, über alles was dort wuchs. Ich bin immer noch verblüfft darüber, dass man ein kleines Saatkorn in die Erde legen kann und daraus eine große fruchtbare Pflanze wird, die schon in ein paar Monaten voller Früchte hängt.”

Kannst Du uns beschreiben, wie für Dich eine perfekte Zusammenkunft aussehen müsste? Wie ist das Setting, wie fühlen sich die Gäste, was sehen, riechen, schmecken sie?

“Für mich findet eine perfekte Zusammenkunft in der Abenddämmerung bei einem Berg, einem Feld oder einem Fluss in der Umgebung statt. Die Gäste hören Soft-Jazz, vielleicht französischen oder Latin, sie riechen das köstliche Essen, das vor ihnen steht und sehen eine einzige lange Tafel, gedeckt mit Keramiktellern, Vintage-Geschirr und jeder Menge Blumen und Pflanzen. Sie essen herzhafte und süße Dinge, denn salzig & süß ist meine liebste Geschmackskombination — ich liebe es, damit zu spielen, wenn ich koche.”

Pflanzenensemble

Frauenfarn, Efeu, Apfelbaum, Hosta, Viburnum.

Was bringt Dich dazu, morgens aufzustehen?

“Die Arbeit mit meinen Freunden zu teilen und Kontakte mit Menschen zu knüpfen. Ich war schon immer eine sehr soziale Person und es ist mir gelungen durch meine Online-Arbeit einige richtig, richtig gute Freundschaften zu schließen. Und ich konnte auch viele dieser Menschen persönlich treffen, was wirklich großartig war. Man kann nie zu viele Freunde haben, und ich freue mich immer, zu sehen, wer da Tag für Tag Kontakt mit mir aufnimmt.”

Wer sind Deine liebsten Instagrammer und warum?

“Meine Favoriten bei Instagram sind @Linda_Lomelino und @TopWithCinnamon. Ich liebe Linda, weil es mich immer inspiriert, wie unterschiedlich ihre Fotoshootings und Stylings sind. Sie verwendet unterschiedliche Kulissen und Requisiten und verändert sehr viel, aber ihre Bilder haben trotzdem alle eine einheitliche rustikale und wohlige Ausstrahlung. Mir gefällt auch Izys Feed, weil sie das Essen so wunderschön in Szene setzt. Alles sieht so lebendig und knackig und frisch aus. Sie ist auch eine erstaunliche Persönlichkeit und ihre Bildunterschriften bringen mich oft zum Lachen.”

Wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag bei Dir aus?

“Aufstehen, E-Mails und Social Media checken, antworten, wenn erforderlich. Pflanzen gießen, Hunde, Katze und Hühner füttern. Kochen und Fotografieren. E-Mails und Social Media checken, noch mehr E-Mails beantworten. Fotos bearbeiten, Artikel und Blog Posts schreiben, Workshops planen. Noch mehr E-Mails. Es gehen also am Tag immer eine Menge E-Mails hin und her.”

Was baust Du in Deinem Garten an? Woran denkst Du, wenn Du es versorgst?

“Ich baue Tomaten, Auberginen, Rosenkohl, Brokkoli, Kohl, Mais, Bohnen, Erbsen, Wassermelonen, Honigmelonen, Chili, Heidelbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Beete, Radieschen, Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Schalotten, Rosen, Flieder, Cosmeen, Hortensien, Schwarzäugige Susanne, Päonien, Farne und jede Menge Sukkulenten und Kakteen an.
Wenn ich mich darum kümmere, ist es wie eine Zen-Erfahrung für mich — ich denke dann an nichts anderes. Darum liebe ich es so sehr, im Garten zu arbeiten. In meinem Kopf heißt es den ganzen Tag über immer „mach, mach, mach“ und ich denke über 100 Dinge auf einmal nach. Aber wenn ich draußen bin, gelingt es mir den Kopf frei zu kriegen und ich genieße die Sonne auf meinem Rücken und das Gefühl von Erde zwischen meinen Fingern.”

Was sind Deine Lieblingspflanzen? Und warum?

“Ach, das ist so eine schwierige Frage! Nun, ich mag Tomaten, weil es so viele verschiedene Früchte gibt und wegen des Geruchs ihrer Blätter. Es gibt etwas in diesem frischen, krautigen Geruch, das mich berauscht. Ich mag auch Farne, weil sie hier in Oregon wie verrückt wachsen und sie die allerschönsten Grünschattierungen haben. Flieder ist wundervoll und Jasmin und Gardenien…Und ich liebe die Kletterfeige, die großartigste, grüne Kletterpflanze mit umwerfenden, kleinen Blättern. Ich habe eine an der Wand in meiner Küche entlang geführt — sie sieht super aus und bringt mich jeden Tag zum Lächeln.”

Was inspiriert Dich?

“Ich lasse mich von allem inspirieren. Den Jahreszeiten, Reisen, einem guten Essen im Haus eines Freundes, Restaurant-Menüs, Kochbücher, Kunst, einfach allem. Und alles inspiriert mich, besser zu kochen.”

Was sind Deine Träume und Hoffnungen für die Zukunft?

“Ich hoffe, ein weiteres Kochbuch zu schreiben, eines das stärker pflanzenbasiert ist und ich wurde es super finden, mehr Garten-Posts in meinen Blog zu integrieren. Irgendwann würde ich gerne auf einer Ranch am Columbia River hier in Oregon leben, mit viel Platz für meinen Garten und jeder Menge Tiere um mich herum.”

Auf Deiner Seite sagst Du „Essen kann Begeisterung in den verschlossensten Menschen auslösen.“ Kannst Du uns mehr darüber sagen?

“Es ist irgendwie interessant: Einige Leute sind sehr schüchtern, still und zurückhaltend. Es kann sehr schwer sein, sie dazu zu bringen aus sich herauszugehen und sich zu öffnen, aber wenn man ihnen etwas sehr Besonders, sehr Schmackhaftes serviert, fängt ihr ganzes Gesicht an zu strahlen und sie nehmen Kontakt zu dir auf. „Was hast du da rein getan? Wie lange muss es kochen? Das ist wirklich großartig! Das erinnert mich an ein Gericht, das meine Tante immer gekocht hat…” und so weiter. Gutes Essen durchbricht wirklich jede Mauer.”

Erzähle uns was Portland zu etwas Besonderem macht. Wir hören von wunderschönen Wäldern, einer stimmungsvollen Atmosphäre. Was kannst Du darüber sagen?

“Die Wälder um Portland und im gesamten Staat scheinen wie aus einem Märchen zu sein. Mein Mann und ich gehen manchmal auf die Suche nach Pilzen und Trüffeln. Diese Gebiete, in denen die alten Douglasien-Wälder stehen und dieses ganze Grün gibt es das gesamte Jahr über, weil es immergrüne Nadelbäume sind, die kein Laub abwerfen. Und der Waldboden ist nahezu bedeckt mit Farnen. Die lieben den Schatten der Bäume und die sich zersetzenden Douglasiennadeln. Und du stehst einfach bei diesem praktisch neon-waldgrünen Bäumen, es ist still und friedlich, man ist umgeben von frischer Luft und großartigen Pflanzen. Es ist wie in einem Wald aus einem Märchenbuch.”

Gibt es besondere Momente in Deinem Leben, die mit Pflanzen zu tun haben?

“Vor gut einem Jahr bin ich wieder zurück nach Oregon gezogen, nachdem ich neun Jahre in Los Angeles gelebt habe. Mein Mann und ich haben unseren Wagen bis unters Dach mit Kartons gepackt. Ich wollte alle meine Pflanzen mit zurücknehmen, aber es war nur Platz für eine einzige. Es wurde dann ein Kumquat-Strauch, den ich angehimmelt habe, und der Pfennigbaum, den ich seit 12 Jahren hatte und der riesig geworden war. Ich habe ihn aus einem einzigen Blatt vom Pfennigbaum meiner Tante gezogen, als ich etwa 15 Jahre alt war und jetzt ist es ein enorm großes Teil. Also habe ich mich für den Pfennigbaum entschieden und habe den Sicherheitsgurt benutzt, um ihn vorne auf dem Beifahrersitz festzuschnallen. Ich bin 16 Stunden gefahren mit der Pflanze neben mir. Jetzt steht sie in unserem Wohnzimmer hier in Oregon. Es ist verrückt, dass sie mit mir die Reise von Oregon nach Kalifornien gemacht hat, als ich 18 war, und jetzt, mit 27, wieder zurück von Kalifornien nach Oregon. In dieser Zeit hat sich so viel verändert: Ich habe mich verliebt, bin aufs College gegangen, habe meinen Abschluss gemacht, ich habe geheiratet, habe meine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt, habe ein Haus gekauft. Und diese großartige Pflanze war die ganze Zeit bei mir_______!”

Werfen Sie einen Blick in Evas Küche, während sie ihr herrliches Abendessen kocht. Es ist, als würden Sie die appetitlichen Aromen riechen.

"Knackiges Grün und Orangen mit ein paar Spritzern aromatischem Öl in schimmerndem Licht"
Hier können Sie alle Rezepte downloaden.

Was inspiriert Dich?

“Ich lasse mich von allem inspirieren. Den Jahreszeiten, Reisen, einem guten Essen im Haus eines Freundes, Restaurant-Menüs, Kochbücher, Kunst, einfach allem. Und alles inspiriert mich, besser zu kochen.”

Was sind Deine Träume und Hoffnungen für die Zukunft?

“Ich hoffe, ein weiteres Kochbuch zu schreiben, eines das stärker pflanzenbasiert ist und ich wurde es super finden, mehr Garten-Posts in meinen Blog zu integrieren. Irgendwann würde ich gerne auf einer Ranch am Columbia River hier in Oregon leben, mit viel Platz für meinen Garten und jeder Menge Tiere um mich herum.”

Auf Deiner Seite sagst Du „Essen kann Begeisterung in den verschlossensten Menschen auslösen.“ Kannst Du uns mehr darüber sagen?

“Es ist irgendwie interessant: Einige Leute sind sehr schüchtern, still und zurückhaltend. Es kann sehr schwer sein, sie dazu zu bringen aus sich herauszugehen und sich zu öffnen, aber wenn man ihnen etwas sehr Besonders, sehr Schmackhaftes serviert, fängt ihr ganzes Gesicht an zu strahlen und sie nehmen Kontakt zu dir auf. „Was hast du da rein getan? Wie lange muss es kochen? Das ist wirklich großartig! Das erinnert mich an ein Gericht, das meine Tante immer gekocht hat…” und so weiter. Gutes Essen durchbricht wirklich jede Mauer.”

Erzähle uns was Portland zu etwas Besonderem macht. Wir hören von wunderschönen Wäldern, einer stimmungsvollen Atmosphäre. Was kannst Du darüber sagen?

“Die Wälder um Portland und im gesamten Staat scheinen wie aus einem Märchen zu sein. Mein Mann und ich gehen manchmal auf die Suche nach Pilzen und Trüffeln. Diese Gebiete, in denen die alten Douglasien-Wälder stehen und dieses ganze Grün gibt es das gesamte Jahr über, weil es immergrüne Nadelbäume sind, die kein Laub abwerfen. Und der Waldboden ist nahezu bedeckt mit Farnen. Die lieben den Schatten der Bäume und die sich zersetzenden Douglasiennadeln. Und du stehst einfach bei diesem praktisch neon-waldgrünen Bäumen, es ist still und friedlich, man ist umgeben von frischer Luft und großartigen Pflanzen. Es ist wie in einem Wald aus einem Märchenbuch.”

Gibt es besondere Momente in Deinem Leben, die mit Pflanzen zu tun haben?

“Vor gut einem Jahr bin ich wieder zurück nach Oregon gezogen, nachdem ich neun Jahre in Los Angeles gelebt habe. Mein Mann und ich haben unseren Wagen bis unters Dach mit Kartons gepackt. Ich wollte alle meine Pflanzen mit zurücknehmen, aber es war nur Platz für eine einzige. Es wurde dann ein Kumquat-Strauch, den ich angehimmelt habe, und der Pfennigbaum, den ich seit 12 Jahren hatte und der riesig geworden war. Ich habe ihn aus einem einzigen Blatt vom Pfennigbaum meiner Tante gezogen, als ich etwa 15 Jahre alt war und jetzt ist es ein enorm großes Teil. Also habe ich mich für den Pfennigbaum entschieden und habe den Sicherheitsgurt benutzt, um ihn vorne auf dem Beifahrersitz festzuschnallen. Ich bin 16 Stunden gefahren mit der Pflanze neben mir. Jetzt steht sie in unserem Wohnzimmer hier in Oregon. Es ist verrückt, dass sie mit mir die Reise von Oregon nach Kalifornien gemacht hat, als ich 18 war, und jetzt, mit 27, wieder zurück von Kalifornien nach Oregon. In dieser Zeit hat sich so viel verändert: Ich habe mich verliebt, bin aufs College gegangen, habe meinen Abschluss gemacht, ich habe geheiratet, habe meine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt, habe ein Haus gekauft. Und diese großartige Pflanze war die ganze Zeit bei mir_______!”

Ein Auszug aus der Website von @evakosmasflores