#13 IconsHistorische Schönheit

Üppiges
 Violett

Die Palette an kultigen Violett- und Goldtönen in diesem wunderschönen Gemälde einer Iris von Sir Cedric Morris beflügelte die Inspiration der erfolgreichen Fotografin Mathilde Karrèr. Genieße ihre Interpretation dieses englischen Meisterwerks, speziell kreiert für The Green Gallery_____.

02 Mathilde Karrèr

Iris seedlings - Sir Cedric Morris (1889 - 1982)

03 Mathilde Karrèr

Iris seedlings - Sir Cedric Morris (1889 - 1982)

04 Mathilde Karrèr

Inspiration

Mathilde: „In diesem Gemälde spielt eine einzige Blumenart eine besondere Rolle: die ikonische Bart-Iris. Für mich persönlich eine sehr geheimnisvolle Blume. Allerdings ist dies aktuell nicht ihre Saison... (Ihre nächste Verwandte ist die bekannte blaue Iris.) Ich wollte die gleiche Philosophie umsetzen wie der Maler: mit einer speziellen Form zu arbeiten. Ich habe eine etwas vertikalere Form als die schöne, verrückte Form der Iris gewählt. Dennoch entspricht das Farbspektrum der verwendeten Blumen dem Original. Der Rahmen – ist es ein Rahmen oder ein Fenster? Also habe ich mich gefragt, wo wir überhaupt sind. Warum gibt es ein goldenes Zimmer? Welche Dimension befindet sich draußen? Indem ich das Bild in diese Elemente zerlegt habe, verwendete ich anschließend die verschiedenen Teile als Zutaten, um eine neue Welt zu erschaffen.“

„ICH FINDE ES FASZINIEREND, NATÜRLICHE PROZESSE ZU STUDIEREN. ICH HABE MICH GEFRAGT, WARUM EINE SAMENHÜLSE AUSSIEHT, WIE SIE AUSSIEHT_______.“
08 Mathilde Karrèr

Wer ist Mathilde Karrèr?

Mathilde Karrèrs Markenzeichen ist es, Accessoires, Blumen und Nahrungsmittel zu nutzen, um üppige und doch subtile Kompositionen mit einer fesselnden Geschichte zu kreieren. Genau in der Mitte zwischen Gemälden und Film-Stills, sind ihre Fotografien aufwendige, visuell starke Mikrowelten mit bewusst gewählten Details. Ihre deutliche, expressive und klar definierte Ästhetik wird von kommerziellen Kunden wie Montblanc, Ace & Tate und Nike geschätzt, redaktionelle Arbeiten sind in Magazinen wie Buffalo Zine, der niederländischen Ausgabe der Vogue und Highsnobiety erschienen.

05 Mathilde Karrèr
06 Mathilde Karrèr
07 Mathilde Karrèr
09 Mathilde Karrèr

Blumenensemble

Rittersporn
Löwenmäulchen
Dahlie

Die natürliche Welt

Mathilde: „Die Natur an sich war schon immer eine große Inspiration für mich. Die Formen, die Farben... Ich finde es faszinierend, natürliche Prozesse zu studieren. Warum eine Samenhülse aussieht, wie sie aussieht, wie Blumen von einer Knospe zur vollen Blüte wachsen, bis sie beginnen zu verwelken. Wie einige Blumen auf eine ganz bestimmte Art und Weise konstruiert sind, um Bienen (und Menschen) anzuziehen.
In Japan praktiziert man etwas, das man ‚Waldbaden‘ oder Shinrin-Yoku nennt. Shinrin bedeutet auf Japanisch ‚Wald‘ und yoku ‚Bad‘. Shinrin-Yoku bedeutet also, in der Atmosphäre des Waldes zu baden oder den Wald mit allen Sinnen aufzunehmen. Indem du deine Sinne öffnest, schließt sich der Kreis zwischen uns und der natürlichen Welt. Ich denke, das macht viel Sinn. Ich finde Städte auch sehr inspirierend, aber ich glaube, man braucht am allermeisten die Natur_______.“

Mathildes Favoriten:

Mathilde: „Das ändert sich mit jeder Jahreszeit. Aber die Bart-Iris ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes.“

10 Mathilde Karrèr

Sir Cedric Morris
(1889 – 1982)

Sir Cedric Morris war ein talentierter britischer Maler, Kunstlehrer und Pflanzenliebhaber, der vor allem für seine Porträts, Landschaften und Blumengemälde bekannt ist. Morris lebte in Cornwall, wo er Pflanzen studierte und sie in seinen Aquarellen verewigte. Er liebte es, über die Felder zu streifen und nach weicheren Farbvarianten der Mohnblume zu suchen und kultivierte jedes Jahr etwa tausend neue Iris-Setzlinge – viele trugen den namentlichen Zusatz „Benton“, benannt nach seiner geliebten Hauskatze.

Text
Rosanne Loffeld

Fotos
Mathilde Karrèr

Musik im Video
Moments in Love, edit. The Art of Noise, 1984

Selbstportrait
Cedric Morris, 1930 National Portrait Gallery London

08 Mathilde Karrèr

Wer ist Mathilde Karrèr?

Mathilde Karrèrs Markenzeichen ist es, Accessoires, Blumen und Nahrungsmittel zu nutzen, um üppige und doch subtile Kompositionen mit einer fesselnden Geschichte zu kreieren. Genau in der Mitte zwischen Gemälden und Film-Stills, sind ihre Fotografien aufwendige, visuell starke Mikrowelten mit bewusst gewählten Details. Ihre deutliche, expressive und klar definierte Ästhetik wird von kommerziellen Kunden wie Montblanc, Ace & Tate und Nike geschätzt, redaktionelle Arbeiten sind in Magazinen wie Buffalo Zine, der niederländischen Ausgabe der Vogue und Highsnobiety erschienen.

„ICH FINDE ES FASZINIEREND, NATÜRLICHE PROZESSE ZU STUDIEREN. ICH HABE MICH GEFRAGT, WARUM EINE SAMENHÜLSE AUSSIEHT, WIE SIE AUSSIEHT_______.“

Die natürliche Welt

Mathilde: „Die Natur an sich war schon immer eine große Inspiration für mich. Die Formen, die Farben... Ich finde es faszinierend, natürliche Prozesse zu studieren. Warum eine Samenhülse aussieht, wie sie aussieht, wie Blumen von einer Knospe zur vollen Blüte wachsen, bis sie beginnen zu verwelken. Wie einige Blumen auf eine ganz bestimmte Art und Weise konstruiert sind, um Bienen (und Menschen) anzuziehen.
In Japan praktiziert man etwas, das man ‚Waldbaden‘ oder Shinrin-Yoku nennt. Shinrin bedeutet auf Japanisch ‚Wald‘ und yoku ‚Bad‘. Shinrin-Yoku bedeutet also, in der Atmosphäre des Waldes zu baden oder den Wald mit allen Sinnen aufzunehmen. Indem du deine Sinne öffnest, schließt sich der Kreis zwischen uns und der natürlichen Welt. Ich denke, das macht viel Sinn. Ich finde Städte auch sehr inspirierend, aber ich glaube, man braucht am allermeisten die Natur_______.“

Mathildes Favoriten:

Mathilde: „Das ändert sich mit jeder Jahreszeit. Aber die Bart-Iris ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes.“

Text
Rosanne Loffeld

Fotos
Mathilde Karrèr

Musik im Video
Moments in Love, edit. The Art of Noise, 1984

Selbstportrait
Cedric Morris, 1930 National Portrait Gallery London

09 Mathilde Karrèr

Blumenensemble

Rittersporn
Löwenmäulchen
Dahlie

10 Mathilde Karrèr

Sir Cedric Morris
(1889 – 1982)

Sir Cedric Morris war ein talentierter britischer Maler, Kunstlehrer und Pflanzenliebhaber, der vor allem für seine Porträts, Landschaften und Blumengemälde bekannt ist. Morris lebte in Cornwall, wo er Pflanzen studierte und sie in seinen Aquarellen verewigte. Er liebte es, über die Felder zu streifen und nach weicheren Farbvarianten der Mohnblume zu suchen und kultivierte jedes Jahr etwa tausend neue Iris-Setzlinge – viele trugen den namentlichen Zusatz „Benton“, benannt nach seiner geliebten Hauskatze.